Radiologie
Keine andere Abteilung ist so eng mit anderen Fachdisziplinen verwoben wie die Radiologie. Es besteht hier eine ideale Möglichkeit über den Tellerrand hinauszuschauen und andere Fächer und Ihre diagnostischen Anforderungen kennenzulernen und damit interdisziplinär zu denken. Die Klinik für Radiologie im AK der Segeberger Kliniken verfügt über alle gängigen Diagnostikverfahren wie CT, MRT, Röntgen und Mammografie und ist vollständig digitalisiert. Mit insgesamt vier Fachärzten fungiert die Klinik für Radiologie als diagnostischer Dienstleister der gesamten Kliniken Gruppe und führt durchschnittlich im Jahr über 30.000 Untersuchungen und Diagnostikverfahren durch.
Ziel und Ausbildung
Im Laufe des radiologischen Tertials erfolgt eine Rotation zwischen den konventionellen Arbeitsplätzen - inklusive Mammographie - der Computertomographie und Magnet-Resonanz-Tomographie und bei Interesse der Katheterangiographie der intervaskulären Intervention im Hezzentrum. Teilnahme bedeutet Überprüfung der Indikationen, Verständnis Entwicklung für die technische Durchführung und die physikalischen Hintergründe sowie Bildanalyse und Befunderstellung inklusive Einblick in die klinischen Krankheitsbilder.
Am RIS/PACS Arbeitsplatz erschließt sich das gesamte Spektrum der "Konventionellen Röntgendiagnostik". Hier können alle gängigen Techniken der Projektionsradiographie (Übersichtsaufnahmen des Thorax und des Abdomens sowie Skelettaufnahmen des Schädels, der Wirbelsäule, des Schultergürtels, des Beckenringes und der Extremitäten) erlernt werden. Die Bildgebung erfolgt komplett digital.
Die Abteilung Computertomographie ist mit zwei Mehrzeilenspiral-CT ausgestattet (16 und 64 Zeilen), einem Dual-Source Gerät (2x128 Zeilen), je einem Einzeilen- und einem Mehrzeilen-SpiralCT ausgestattet. In der Bildgebung besteht zusätzlich ein Schwerpunkt in der interaktiven Bearbeitung und Gestaltung von Sekundärrekonstruktionen (CT-Angiographien, 3D-Rekonstruktionen wie Suface- und Volumerendering usw.).
Unterrichtsinhalte
Im Laufe des radiologischen Tertials erfolgt eine Rotation zwischen den verschiedenen Arbeitsplätzen der Klinik. Einblicke werden in die konventionelle Röntgendiagnostik, die Durchführung von Durchleuchtungsuntersuchungen und Interventionen, die Sonographie verschiedener Altersgruppen und Organsysteme, die Computertomographie und die Magnetresonanztomographie gegeben.
Am Arbeitsplatz konventionelles Röntgen können alle gängigen Befundungen der Projektionsradiographie erlernt werden. Sie werden unter Anleitung eines Radiologen die Aufnahmen selbst befunden.
Im Arbeitsbereich Computertomographie werden Aufklärungsgespräche, das Legen von venösen Verweilkanülen, die Auswahl des Kontrastmittels geübt. Schwerpunkt bildet die Analyse der z.T. umfangreichen Bilddaten, die Erstellung von 2D- und 3D-Rekonstruktionen an den Workstations und die Erstellung von Befunden. Im Arbeitsbereich Magnetresonanztomographie werden die verschiedenen MRT-Techniken kennen gelernt. Schwerpunkt bildet auch hier das Aufklärungsgespräch und das Beratungsgespräch des Patienten im Anschluß an die Untersuchung. Das Risikoprofil der MR-Tomographie für verschiedene Patientengruppen, die Applikation verschiedenster MR-Kontrastmittel und die Bildanalyser von MRT-Untersuchungen werden erlernt. Ein besonderer Schwerpunkt ist die nichtinvasive Diagnostik kardiologischer Erkrankungen durch das Kardio-MRT mit und ohne pharmakologischen Stress.
Der Dienst beginnt in allen Abteilungen um 08:00 Uhr mit der Morgenbesprechung. Bildbesprechungen im radiologischen Team werden in den Arbeitsbereichen durchgeführt, wobei die PJ-ler hier mit integriert werden und „ihre“ Untersuchungen selbst vorstellen. Interdisziplinäre Röntgenvisiten finden in den verschiedenen Bereichen zu unterschiedlichen Zeiten statt. Zur Fortbildung dient auch die wöchentliche Dienstbesprechung mit Weiterbildungsvortrag, beidem sich das gesamte Radiologen-Team zusammenfindet. Im „case of the day“ werden täglich kleine Fallkonferenzen abgehalten. Außerdem findet wöchentlicher Unterricht statt.
Als Ansprechpartner für die PJ-ler fungiert der Leitende Oberarzt Dr. Dirk Zachow, an den Sie sich mit Ihren Fragen und Problemen wenden können.

