Qualitätsmanagement
Um den eigenen Qualitätsansprüchen aber auch der Fülle der Aufgaben und gesetzlichen Vorgaben im Bereich Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung gerecht zu werden, wurden vorhandene Qualitätsmanagementstrukturen der Unternehmensgruppe der Segeberger Kliniken GmbH gebündelt und neu strukturiert.
Dabei richtet sich der Aufbau unseres einrichtungsinternen Qualitätsmanagements weitestgehend nach der gesetzlichen Vorgabe des § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V über die grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagements für nach § 108 SGB V und § 20 SGB IV zugelassene Krankenhäuser. In dieser Vereinbarung werden die Ziele sowie grundsätzliche Anforderungen der Krankenhäuser an die Aufbau- und Ablauforganisation des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements festgelegt.
Unter Qualitätsmanagement versteht man die aufeinander abgestimmten Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität (DIN EN ISO 9000:2005).
Grundsätzlich sollen Qualitätsmanagementsysteme die Kunden- und damit die Patientenzufriedenheit erhöhen, eine Weiterentwicklung des Krankenhauses in Richtung unternehmerisch geführte Einrichtung soll gefördert werden. Dazu werden quartalsweise Auswertungen von Patientenfragebögen vorgenommen. Voraussetzung für das Funktionieren aller Bemühungen ist die Kooperation aller Mitarbeiter.
Das Qualitätsmanagementsystem der SEGEBERGER KLINIKEN GRUPPE wird getragen von:
· der Geschäftsführung
· dem Lenkungsgremium
· der Abteilung des QM-Beauftragten
· den Standortspezifischen QM-Arbeitsgruppen (AG)
· sowie den QM-Arbeitsgruppen
Diese führen Projekte durch und konstituieren übergreifende QM-Strukturen.
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung legt die Qualitätspolitik und Qualitätsziele unseres Unternehmens fest. Sie sorgt dafür, dass sich das gesamte Unternehmen an den Kundenanforderungen orientiert und geeignete Prozesse umgesetzt werden. Sie ist der Garant für die Sicherstellung, dass ein wirksames und effizientes Qualitätsmanagementsystem eingeführt, umgesetzt und aufrechterhalten wird, durch die Verfügbarkeit der erforderlichen Ressourcen. Daher ist ein Qualitätsverantwortlicher der Geschäftsführung benannt.
Das Zentrale Lenkungsgremium
Das zentrale Lenkungsgremium hat genehmigende Funktion. Hier werden Projekte beraten, beschlossen, Verfahrensanweisungen freigegeben sowie die langfristige Projektplanung und Strukturen gesteuert. Das Lenkungsgremium besteht aus:
- einem Geschäftsführer,
- Verwaltungsleitern,
- Vertretern der Chefärzte,
- dem leitenden QMB,
- einer Pflegedienstleitung
- sowie einer Hygienefachkraft
Die Abteilung QM
Die Abteilung QM besteht aus dem leitenden QM-Beauftragten und den Mitarbeitern der Abteilung QM und versteht sich als strukturelle Stabsstelle der Geschäftsführung. Der leitende QM-Beauftragte gibt dem Lenkungsgremium Auskunft über die Projektverläufe, bereitet Entscheidungen vor und präsentiert den weiteren Ablauf. Er koordiniert und organisiert mit seiner Abteilung den gesamten Arbeits- und Projekt-Ablauf im Qualitätsmanagement.
Die Standortspezifischen QM-AG’s
Die Standortspezifischen QM-AG’s setzen sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
verschiedenen Klinikstandorte zusammen. Mindestens 3 große Berufsgruppen sind hier vertreten. In der Regel erhalten sie Aufträge aus der Abteilung QM, sind allerdings frei, auch eigene Projekte zu entwickeln oder vorzuschlagen.
Hauptaufgabengebiete sind:
Überwachung und Begleitung laufender, Standort bezogener Projekte,
regelmäßige Evaluation abgeschlossener Projekte,
Organisation von Arbeitsgruppen zu laufenden oder neuen Projekten,
Koordination von Projektgruppen bei Standort übergreifenden Projekten
Die Sprecher der einzelnen QM-AGs moderieren ihre Gruppe und tragen Ergebnisse zusammen. Sie sind für die konstruktive und effektive Vorgehensweise verantwortlich.
QM-Arbeitsgruppen
Die Arbeitsgruppen bestehen aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung des jeweiligen Standortes. Sie erstellen Lösungsentwürfe und Strategien zur Optimierung der
Patientenversorgung. Sie stellen die Fachkompetenz der standortspezifischen AGs dar und müssen diesen ihre Ergebnisse mitteilen.
Qualitätsberichte der SEGEBERGER KLINIKEN
| Strukturierter Qualitätsbericht 2010 |
