„Kommen Sie in mein Team und arbeiten Sie mit unseren Patienten“

Chefarzt Dr. med. Robert Keller, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und spezielle Viszeralchirurgie

PJ Chirurgie – mit viszeralem Schwerpunkt

Schwerpunkte liegen in der praktischen Tätigkeit.

Die Klinik für Chirurgie in der Allgemeinen Klinik der Segeberger Kliniken Gruppe bietet auf insgesamt drei Stationen mit 56 Betten mit einem Chefarzt, drei Oberärzten sowie zehn Assistenzärzten das gesamte Spektrum der Allgemeinen- und Viszeralchirurgie, der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie sowie Orthopädie. Insgesamt werden im Jahr 2500 Operationen durchgeführt.

Für die Allgemein- und Viszeralchirurgie liegt der Schwerpunkt in minimalinvasiven Operationsverfahren. Nahezu alle Erkrankungen der Gallenblase und der Appendix vermiformis und ein Großteil der Leisten- und Narbenbrüche werden durch minimalinvasive Verfahren therapiert. Im Bereich der kolorektalen Chirurgie besteht ein Schwerpunkt des Hauses in der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Diese Patienten werden interdisziplinär im Abdominalzentrum betreut und in den meisten Fällen laparoskopisch behandelt.

Optimale Therapie im Abdominalzentrum.

Gemeinsam mit unseren Internisten werden die viszeralchirurgischen Patienten in unserem Abdominalzentrum betreut. Diagnostik und Therapie können für den Patienten so optimal und mit sehr kurzen Wegen durchgeführt werden. Das operative Spektrum umfasst hier den gesamten Gastrointestinaltrakt mit Eingriffen an Sophagus, Leber, Magen und Pankreas. Auch Eingriffe an der Lunge werden unter Umständen minimalinvasiv thorakoskopisch vorgenommen.

Der unfallchirurgisch-orthopädische Bereich umfasst neben einer ständig ärztlich besetzten Ambulanz mit D-Arztermächtigung nahezu das gesamte Spektrum dieses Fachbereichs. Arthroskopien von Kniegelenken und Schulter gehören ebenso zum Spektrum wie endoprothetische Versorgung im Bereich der Hüfte und des Kniegelenks. Bis auf komplexe Wirbelsäulen- und Beckenfrakturen werden alle unfallchirurgischen Patienten hier in der Klinik für Chirurgie der Segeberger Kliniken operativ versorgt.

Ziele und Ausbildung


Im Vordergrund stehen Vermittlung, Erwerb und Nachweis grundsätzlicher Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten im Allgemein-, Viszeral- und unfallchirurgisch/orthopädischen Bereich. Die Stellen im PJ werden während des chirurgischen Tertials in der Chirurgischen Klinik im Bereich Notfallambulanz, Dienststationen und im OP eingesetzt. Gemeinsam mit den Chirurgen werden  zusätzlich Patienten auf der Intensivstation versorgt.

Begleitung durch Supervision

Unter Supervision und Begleitung werden die Studenten in die Durchführung der chirurgischen Diagnostik und Therapie eingebunden.  Eine Besonderheit des Hauses besteht darin, dass das gesamte konventionelle Röntgen von der Indikation bis zur Befundung in chirurgischer Hand liegt. Täglich finden dazu zwei Röntgenvisiten statt. Neben der Betreuung der Patienten auf den Stationen soll ein Schwerpunkt der Ausbildung in der aktiven Tätigkeit liegen. Kleinere chirurgische Eingriffe werden in der Ambulanz erläutert. Bei größeren Eingriffen, die von Studenten in zweiter oder dritter Hand assistiert werden, legen wir großen Wert auf die Vermittlung der Operationsstrategie. Damit sollen dem später nicht chirurgisch tätigen Arzt die Grundzüge der entsprechenden chirurgischen Therapie vermittelt werden. Für Studenten, die später in einem chirurgischen Fach tätig werden möchten, wird die Vermittlung von deutlich umfassenderen Kenntnissen unsererseits sicherlich ohne Limitierung sein.

Zusätzlich bieten wir in Kooperation aller teilnehmenden Kliniken des Hauses zweimal wöchentlich stattfindenden PJ-Unterricht an, der fachübergreifend Themen aus der gesamten Medizin behandelt.