„Kommen Sie in mein Team und arbeiten Sie mit unseren Patienten“

Chefarzt Dr. med. Rüdiger Gleichmann, Facharzt für Urologie

PJ Urologie – Praktische Erfahrung steht im Vordergrund

In einem kleinen Team werden Sie rasch in die Abläufe integriert.

Die Klinik für Urologie der Allgemeinen Klinik verfügt derzeit über 18 Betten. Jährlich werden etwa 1000 stationäre und 1400 ambulante Fälle versorgt. Der Stellenschlüssel umfasst einen Chefarzt, einen Oberarzt und vier Assistenzärzte. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg bilden wir Studenten im praktischen Jahr vor dem Staatsexamen aus. Die vollständige Weiterbildung von Ärzten bis zum Facharzt für Urologie erfolgt ebenfalls.

Wir verfügen über eine interdisziplinäre Wachstation, auf der eine Intensivüberwachung der Patienten nach großen Eingriffen möglich ist, sowie eine anästhesiologisch geführte operative Intensivstation.
Im Rahmen des Versorgungsauftrags werden alle modernen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren bei Erkrankungen des Harntrakts und der männlichen Geschlechtsorgane einschließlich der Zeugungsstörungen vorgenommen.

Ziel und Ausbildung


Wir bemühen uns intensiv um den Erhalt eines hohen Standards unter Berücksichtigung der aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Die enge Kooperation mit den niedergelassenen Urologen und den Hausärzten ist uns sehr wichtig. Sie bildet die Basis für die optimale Betreuung unserer Patienten.



Diagnostik



Zur Diagnostik aller Erkrankungen des gesamten Harntrakts sowie des männlichen Genitales stehen modernste Methoden und Geräte nach neuestem Stand zur Verfügung wie z. B.:

  • Transabdominelle / transrektale Sonographie, Dopplersonographie für Niere, Blase, Prostata und Hoden
  • Urodynamik und Videourodynamik zur Diagnostik von Blasenentleerungsstörungen oder unwillkürlichem Urinverlust (Inkontinenz)
  • Endoskopie (Urethrozystoskopie, Ureterorenoskopie) zur Beurteilung von Harnröhre, Blase, Harnleiter und Nierenbecken in Verbindung mit einem modernen digitalen Röntgenarbeitsplatz
  • Abklärung von Erektionsstörungen
  • Untersuchungen von Zeugungsstörungen (und bei Anwendung von künstlichen Fortpflanzungstechniken)
  • Urin- und Serumdiagnostik bei Harnsteinpatienten.

Therapie urologischer Erkrankungen


Schwerpunkte der Behandlung bei bösartigen Erkrankungen des Harntrakts bilden operative Techniken und medikamentöse Therapieformen. Hierzu gehören gutartige und bösartige Geschwülste des gesamten Harntrakts, wie z. B. Geschwülste der Nieren, der Prostata und der Blase (unter Einschluss der Ersatzblasenbildung) sowie der Hoden, des Penis und seltener Tumoren des Retroperitoneums.

Es werden in großer Zahl alle gängigen Verfahren der Harnableitung beim Blasentumor durchgeführt. Beim lokal begrenzten Prostatakarzinom wird die radikale retropubische Prostatektomie (über Bauchschnitt) jeweils bei geeigneten Patienten mit der Möglichkeit des Potenzerhaltes (sogenannte nervenerhaltende Prostatektomie) durchgeführt oder aber auch die schonende Operationstechnik mit GreenLight Lasertherapie.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die organerhaltende Tumorchirurgie beim Nierentumor.
 Mithilfe moderner laparoskopischer, minimalinvasiver Techniken werden diagnostische Eingriffe im Bauchraum (z. B. Hodensuche, Entfernung von Lymphknoten) und therapeutische Eingriffe zur operativen Therapie z. B. die Entfernung der Niere bei Nierentumoren und plastisch rekonstruktive Eingriffe wie Nierenbeckenplastiken durchgeführt.

Ebenso finden operative Eingriffe zur Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit bei Männern sowie endoskopische Operationen der Prostata, der Blase und auch des Harnleiters bzw. des Nierenbeckens (Ureterorenoskopie, perkutane Steinbehandlung) bei Tumoren und Harnsteinen statt. Mittels eines eigenen Stoßwellengeräts modernster Generation erfolgt die berührungsfreie Zertrümmerung von Harnsteinen im gesamten Harntrakt.



Wir bieten Ihnen

  • Ein junges, motiviertes Urologenteam
  • Die Integration in den Klinikalltag, mit Teilnahme an den Tagesbesprechungen, an der Stationsversorgung und im Operationsbereich
  • Das Erlernen urologischer Untersuchungstechniken insbesondere der digital-rektalen Untersuchung.
  • Das Erlernen der Sonographie von Niere, Retroperitoneum, Blase, Hoden und die transrektale Sonographie.
  • Das Erlernen der Einlage transurethraler und suprapubischer Katheter
  •  Die Durchführung kleinerer Eingriffe unter Anleitung
  • Teilnahme am Bereitschaftsdienst
  • Wöchentliche, klinikinterne Weiterbildung