Leistungsspektrum für einen guten Schlaf

Unser Leistungsspektrum umfasst folgende Eingriffe und bezieht sich auch auf Leistungen nach einem Eingriff:

  • Echokardiographie (TEE)
  • Neuromonotoring
  • Schmerztherapie
  • Eigenblutspende

TEE – Mittel der Wahl

Mit der transösophagalen Echokardiographie (TEE) kann das Herz zu jedem Zeitpunkt der Operation mittels Ultraschall beurteilt werden und ermöglicht unmittelbares Reagieren auf der Grundlage der erhobenen Befunde. Insbesondere bei klappenrekonstruierenden Eingriffen kannt mittels TEE das Operationsergebnis direkt noch während der Herzoperation beurteilt werden. Intraoperative TEE–Diagnostik wird in enger Kooperation mit den Kardiologen wahrgenommen, auf deren speziellen Erfahrungen auch intraoperativ jederzeit zurückgegriffen werden kann.

Neuromonotoring – Messung der Hirnströme (EEG)

Die routinemäßige Überwachung der Narkosetiefe mittels Messung der Hirnströme erfolgt über das EEG. Zusätzlich wird intraoperativ bei Risikopatienten die Sauerstoffversorgung nicht invasiv, d. h. mittels Sensoren über der Stirn gemessen.  Eine Mangelversorgung kann somit frühzeitig erkannt werden und durch geeignete Maßnahmen des Kardioanästhesisten die Gefahr von Folgeerscheinungen (z. B. Schlaganfall) verringert werden.

Eigenblutspende – wir sind bestrebt, Eigenblut zu verwenden

Die Risiken von Fremdbluttransfusionen sind ein viel und häufig emotional diskutiertes Thema. Es ist daher unser Ziel, die Transfusion von Fremdblut zu vermeiden oder zumindest aber auf das Notwendigste zu reduzieren. Wir nutzen daher die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten von fremblutsparenden Maßnahmen, wie z. B. den Einsatz des Cell-Savers. Hierbei wird das aus dem Operationsfeld abgesaugte Blut aufgefangen, gewaschen und dem Patienten wieder rücktransfundiert.

Auch bei kardiochirurgischen Patienten besteht nach sorgsamer Prüfung durch den Kardioanästhesisten die Möglichkeit, vor geplanten Operationen Eigenblut zu spenden. Für die Eigenblutspende vor Herzoperationen gibt es jedoch Einschränkungen, die die Anwendung des Verfahrens bei bestimmten Vorerkrankungen verbietet. Natürlich respektieren wir den Willen von Patienten der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehova, die jegliche Gabe von Fremdblut ablehnen. Eine Vielzahl von Patienten dieser Religionsgruppe wurde bisher im Herzzentrum der Segeberger Kliniken erfolgreich operiert. 

Schmerztherapie – Kein Mensch muss Schmerzen aushalten

Der Kardioanästhesist versetzt den Patienten während der Operation in einen tiefen Schlaf und schaltet unter Einsatz von Medikamenten sämtliche Schmerzempfindungen des Körpers aus. Nach der Operation können sich aber durchaus Schmerzen einstellen. Im Team mit den Ärzten der Intensivstation steht der Anästhesist dann mit seinen Spezialkenntnissen dem Patienten zur Seite und verabreicht geeignete Schmerzmittel, mit denen auch stärkste Schmerzen neutralisiert werden können. Klar ist: Kein Patient muss Schmerzen aushalten!