Kombinierte Eingriffe gegen Gefäßerkrankungen

Die Angiologie ist neben der Kardiologie ein weiterer fachärztlich internistischer Schwerpunkt der Segeberger Kliniken GmbH. Weil Gefäßerkrankungen bei vielen Krankheitsbildern (Diabetes) mitbeteiligt sind, beseht eine enge Kooperation zu verschiedenen Teilgebieten der Medizin.

Arzt untersucht Patienten

Unter Berücksichtigung der Altersentwicklung der Bevölkerung nimmt die Anzahl der Patienten mit Gefäßerkrankungen (Arterien, Venen und Lymphgefäße) ständig zu, was sich in den Behandlungszahlen im Herzzentrum bei über 1.000 kathetergestützten Eingriffen und mehr als 8.000 sonographisch diagnostischen Untersuchungen jährlich zeigt. Es besteht dabei eine enge Kooperation zu den etablierten gefäßchirurgischen Abteilungen, wobei kombinierte Eingriffe in einem hochmodernen Hybrid-OP stattfinden. Sehr ausgeprägt ist auch die Zusammenarbeit mit der hiesigen Diabetologie und Neurologie. Dabei geht es um periphere Gefäßverschlüsse im Unterschenkelbereich und Gefäßverengungen in den zuführenden gehirnversorgenden Gefäßen.

Leistungsspektrum

Diagnostische Untersuchungsmethoden:

  • MRT und CT Angiographie aller Gefäßabschnitte
  • konventionelle arterielle und venöse Angiographie aller Gefäßabschnitte
  • CO2-Angiographien der distalen Aorta und unteren Extremitäten
  • Duplexsonographie aller zugänglichen Arterien, einschließlich der cerebralen intracraniellen Gefäße
  • Duplexsonographie des Venensystems
  • 3D-Duplexsonographie
  • CW/PW-Doppler-Untersuchung in Ruhe und unter Belastung
  • mechanische und elektronische Oszillographie aller Extremitäten
  • Venenverschlussplethymographie
  • Kapillarmikroskopie bei Vasculitiden jeglicher Ursache
  • transcutane Sauerstoffpartialdruckmessung
  • diagnostische Laufbandergometrie zur Gehstreckenbestimmung

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • Interventionelle stentassoziierte Therapie der thorakalen und abdominellen Aortenerkrankungen, einschließlich der transfemoralen Y-Prothesenversorgung bei Bauchaortensystemen
  • Stentversorgung bei supraaortalen Gefäßverengungen (Halsschlagader, Armarterien)
  • Interventionelle Therapie bei Mesenterialarterienverengung
  • Kathetertechnische Durchführung bei Gefäßverschlüssen von Gefäßaneurysmen
  • Rekanalisation und Stentversorgung bei Extremitätenstenosen/-verschlüssen
  • Ballonangioplastien bei Gefäßverengungen in allen Gefäßprovinzen
  • interventionelle Versorgung von Gefäßfisteln
  • 24-Std. Akutversorgung von Gefäßerkrankungen
  • Lokale intravasculäre und systemische Lyseverfahren zum Auflösen von Gefäßgerinnseln
  • Infusionstherapie von peripheren Gefäßerkrankungen
  • Kathetertechnische und operative Simultaneingriffe im Hybrid-OP
  • Ambulante Nachbetreuung nach operativen oder interventionellen Gefäßeingriffen
  • Nachbetreuung nach Gefäßeingriffen in der hauseigenen REHA-Abteilung, sowie Einschleusung in das REHA-Programm zu konservativen Therapiemaßnahmen (Erlernen des aktiven Gefäßtrainings)