Erfahrung und Sicherheit

Seit 1974 arbeiten wir in der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Herzen des Menschen. Von diesem reichen Reservoir an Erfahrung profitieren unsere Patienten tagtäglich.

Katheterlabor Arzt und Schwester

Jährlich werden in der Klinik für Kardiologie und Angiologie über 10.000 Patienten mit modernster Diagnostik und der notwendigen Erfahrung und Sicherheit unseres Ärzte- und Pflegepersonals bei peripheren Gefäß-, Links- und Rechtsherzkatheteruntersuchungen behandelt. Elektrophysiologische Untersuchungen zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen und die Ultraschalldiagnostik mit Farbdoppler- und Stress-Echokardiographie ermöglichen eine gezielte Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen.

Schwerpunkt: Ballonaufweitung und Stentimplantation

Ein besonderer Schwerpunkt ist die interventionelle Kardiologie mit der Ballonaufweitung und Stentimplantation bei verengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen, Bein-, Arm-, und Halsschlagadern. Derzeit werden jährlich ca. 7000 Katheteruntersuchungen und ca. 2500 PCI (perkutane koronare Intervention auch Angioplastie), 500 PTA (perkutane transluminale Angioplastie) und 250 elektrophysiologische Ablationstherapien durchgeführt. Durch den Einsatz der Ballondilatation kann oftmals eine Operation vermieden werden. In fachübergreifenden Teamkonferenzen mit Herz- und Gefäßchirurgen erörtern wir nach der Diagnostik mit dem Patienten die geeignete Behandlungsmethode.

Für unsere koronaren Behandlungen verwenden wir medikamentenbeschichtete Stents der neuesten Generation und Stents mit hochspezifischen Legierungen. Durch die sehr aktive Integration der klinischen Forschung in die Behandlung können wir unseren Patienten die modernsten interventionellen Produkte und Techniken anbieten.

Als akademisches Lehrkrankenhaus der Uniklinika Kiel, Hamburg und Lübeck führen wir die Ausbildung für Studenten im praktischen Jahr durch.

Schwerpunkt: TAVI und Mitralklip

Neben der klassischen Koronargefäßbehandlung mit Ballonaufweitung und Stents besteht eine besondere Expertise in der katheterinterventionellen Behandlung von Herzklappenfehlern bzw. Verengungen der Aortenklappe (TAVI, Mitralklip) und weiteren Strukturen (PFO-Verschluss, LAA-Okkluder). Bei einer Aortenklappenstenose muss die linke Herzkammer stärker pumpen, um das Blut in den Körperkreislauf zu bringen, da die Öffnung der verengten Herzklappe zunehmend kleiner wird. Hierdurch kommt es in der linken Herzkammer zu einer Reduktion des Blutvolumens im Körperkreislauf. Bei fehlender Behandlung (z.B. TAVI) kommt es zu einer Reduktion der Pumpleistung der linken Herzkammer. Bis vor 10 Jahren war ein Ersatz der Herzklappe ausschließlich durch eine Operation in Kombination mit einer Herz-Lungenmaschine im Herzstillstand in Vollnarkose möglich. Seither hat sich der Herzklappenersatz (TAVI) durch die Kathetertechnik rasch entwickelt und ist mittlerweile eine Standardbehandlung in Bad Segeberg.

In diesem Bereich ist Klinik für Kardiologie und Angiologie besonders zertifiziert. Zudem besteht eine starke interventionelle Rhythmologie und Angiologie.

Dies gesamte Spektrum führt jährlich zu top Platzierungen im Klinikranking des Magazins FOCUS.

„TAVI-Zentrum“ – DGK zertifiziert

Zertifikat "Chest Pain Unit"