Erkrankungen des Harnleiters

Diagnostik – das gesamte Spektrum der bildgebenden Untersuchung

In der Klinik für Urologie der Segeberger Kliniken steht modernste Medizintechnik für die diagnostische Ursachenforschung bereit:

  • Ultraschall
  • Röntgenkontrastuntersuchung
  • Computertomographie (CT)
  • Kernspintomographie (MRT)
  • Harnleiterspiegelung

Erkrankungen des Harnleiters

In der Klinik für Urologie der Segeberger Kliniken behandeln wir das gesamte Spektrum der Harnleitererkrankungen, wie:

  • Harnleiterengen als Folge von Bestrahlung, Entzündung oder verursacht durch Eingriffe bei Darm- oder gynäkologischen Operationen. Auch angeborene Harnleiterengen werden behoben.
  • Harnleitersteine (Steine)
  • Harnleitertumore bilden sich häufig in der Schleimhaut. Sie werden wie Nierenbecken behandelt, da sie die gleiche Auskleidung besitzen (Niere).

Behandlung und Therapie

Folgende Eingriffe werden in der Klinik für Urologie der Segeberger Kliniken durchgeführt:

  • Harnleiterspiegelung
    • ggf. mit Steinentfernung und/oder Stein-Zertrümmerung
    • Probenentnahme
    • Laserbehandlung bei kleinen, sicher oberflächlichen Tumoren
  • Harnleiterschienung (meist vorübergehend um einen Harnstau zu entlasten)
  • Harnleiterdilatation oder Bougierung um Engen aufzuweiten
  • Harnleiter- und Nierenentfernung bei Harnleitertumoren 
  • Harnleiterersatzplastiken. Diese sind nötig bei längeren Engen. Hier kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz:
    • bei Engen im unteren Bereich des Harnleiters wird aus einem Stück der Blasenwand ein Harnleiterersatz gebildet (Boari-Plastik, Psoas-hitch)
    • sind die Engen länger oder weiter oben gelegen wird aus einem Stück Darm ein neuer Harnleiter hergestellt (kompletter Harnleitersatz, Yang-Monti)