Kurs "Palliativpflege" erfolgreich abgeschlossen

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Die Zusatzqualifikation für erfahrene Pflegefachkräfte steigert die Qualität in der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen.

18 Pflegefachkräfte aus ambulanten und stationären pflegerischen Bereichen haben die 160 Stunden umfassende Weiterbildung „Palliativpflege“ mit Erfolg abgeschlossen. Der berufsbegleitende Kurs für staatlich examinierte Pflegefachkräfte wurde auch von sechs Kräften externer Einrichtungen besucht.

Leitbild ist ein Motto aus der Hospizbewegung: „Den Tagen mehr Leben geben, nicht dem Leben mehr Tage.“ Auch für erfahrene Pflegekräfte ist dies eine besondere Herausforderung. Ob es nun im Klinikbereich oder bei der Pflege zuhause ist, im Vordergrund steht die Lebensqualität des sterbenden Menschen. Die Selbstbestimmung des Sterbenden soll möglichst lange erhalten, gefördert und verbessert werden. Entsprechend der individuellen Bedürfnisse werden bei jeder Patientin, jedem Patienten Symptome und Leiden so weit wie möglich gelindert.

 „Der Alltag der Palliativ-Pflegekräfte ist von der ständigen Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer geprägt. Pflegefachkräfte, die sich für diesen Bereich spezialisieren, sollten in besonders hohem Maße über fachliche und soziale Kompetenzen verfügen. Ziel der Weiterbildung ist es, den Pflegefachkräften für ihre Arbeit mit schwerstkranken, sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen die dafür erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten an die Hand zu geben. Ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod ist heutzutage machbar. Durch das Zusammenwirken von Palliativmedizinern und Palliativpflegekräften lassen sich z. B. Schmerzen, Atemnot und Ängste weitgehend lindern.“, erklärt Andrea Dasch, Leiterin des Bildungsbereiches der Segeberger Kliniken Gruppe. 

Im Zentrum der Weiterbildung „Palliativ Care“ stehen daher zwei große Themengebiete: die medizinisch-pflegerischen Spezialkenntnisse und die Trauer- und Sterbebegleitung. Das Schwerpunktthema Psychologie bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses Inhalte wie Wahrnehmung, Kommunikation, Krisenintervention, Krankheits- und Trauerbewältigung, Begleitung der Angehörigen  sowie Stress- und Burnoutprophylaxe. Zur Versorgung der pflegebedürftigen, sterbenden Menschen gehört beispielsweise das Thema Schmerzmanagement. Ziel hierbei ist es, Schmerzen vorzubeugen oder sie auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, wenn sie nicht ganz zu beseitigen sind.

Für die Zusatzqualifikation „Palliativ Pflege“  wird eine Kursgebühr von 1380 € erhoben. Weitere Informationen zum nächsten Weiterbildungskurs und zu weiteren Kursangeboten erhalten Sie auf unserer Homepage unter

http://www.segebergerkliniken.de/karriere/weiterbildung/pflegepersonal.html

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