Segeberger Kliniken diagnostizieren Masern bei Patienten

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Drei Fälle werden betreut. Klinik aktiviert Alarmkette. Kontaktpersonen informiert.

Seit Freitag letzter Woche werden in der Allgemeinen Klinik der Segeberger Kliniken drei Patienten mit der Diagnose Masern behandelt. „Seit dem wir wissen, dass es sich um Masernfälle handelt, haben wir die Alarmkette in unserem Haus bis heute Morgen aktiviert“, erklärt Unternehmenssprecher Robert Quentin. Über die Kommunikationskette für Krisensituationen wurden übers Wochenende alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert, die möglicherweise mit den Personen in Kontakt geraten sein könnten. „Insgesamt haben wir 12 Personen ausgemacht, die in Frage kommen. Alle, bis auf eine, konnten informiert werden. Sie müssen sich umgehend einem Bluttest unterziehen, um zu prüfen, ob eine Immunkompetzenz vorliegt. Das dauert zwei Tage. Bis dahin dürfen die Kolleginnen und Kollegen nicht arbeiten“, so Quentin. Diejenigen, bei denen keine Immunkompetenz vorliegt, werden für 18 Tage vom Dienst befreit.

Die drei Patienten sind isoliert und werden betreut. Die Diagnose Masern wurde bei der ambulanten Aufnahme in der letzten Woche gestellt. „Das bedeutet, dass sich die Betroffenen nicht in der Klinik, sondern sehr wahrscheinlich außerhalb infiziert haben müssen“, stellt Quentin klar.

Masern sind eine hochansteckende akute Viruserkrankung, die sehr leicht übertragbar ist. Der Erreger verbreitet sich über die Luft und bei direktem Körperkontakt. Gerade bei Erwachsenen können Komplikationen auftreten, wie z. B. eine Lungen- oder Gehirnhautentzündung.

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