Segeberger Kliniken freuen sich über das 600. Baby

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In der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist das 600. Baby geboren worden. Bis Ende des Jahres werden 650 Geburten erwartet. 

Es ist das 600. Baby und es ist ein Mädchen. Svea Juna ist am heutigen Mittwoch um 00:19 Uhr auf die Welt gekommen. „Es war eine ganz normale Geburt“, erzählt Mutter Barbara froh und glücklich. „Wir mussten nur ein bisschen nachhelfen. Dann kam Svea Juna ganz problemlos auf die Welt.“ 3536 Gramm schwer und 55 cm groß, die Kleine ist das dritte Kind von Barabara und Ralf Kleuser. Und wie schon bei dem 500. Baby in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Segeberger Kliniken gab es wieder ein „Wettrennen“ um die Plätze. Gleich drei Geburten liefen parallel. „Wir sind unangefochten durchs Ziel gegangen“, erzählt Barabara Kleuser lachend mit einem Augenzwinkern. Nummer 599 war bereits um 21.00 Uhr auf der Welt. Als Dankeschön erhielten die Kleusers von der Klinik einen Hochstuhl Tripp Trapp der Firma Hauk überreicht und freuten sich: „Wir haben noch überlegt, ob wir einen kaufen. Aber Svea würde ja erst in sechs Monaten sitzen können. Deshalb haben wir gewartet. Das freut uns natürlich jetzt umso mehr.“ 

Für Klinikchef Dr. Christian Rybakowski setzt sich mit dem 600. Baby zu diesem Zeitpunkt ein Trend fort, der zu erwarten war: „Es zeigt aber auch, dass wir nicht nur von der Schließung der Geburthilfe in Bad Oldesloe profitieren. Es scheint auch, dass die Eltern unser Angebot honorieren und wiederkommen“, sagt Rybakowski. 

Bisher wurden auf der Geburtsstation im Durchschnitt jährlich 500 Babys geboren. Unter den neuen Bedingungen liegt der Geburtenanstieg z. Z. bei 25 Prozent. Rybakowski rechnet zum Ende des Jahres mit 650 Babys. Da Bad Oldesloe erst im März dieses Jahres geschlossen wurde, werden für das nächste Jahr mehr als 700 Neugeborene erwartet. 

Das Mehr an Geburten hat bei den Hebammen und Schwestern auf der Station zu einem erhöhten Arbeitsaufkommen geführt. Momentan, so Rybakowski, sei die Atmosphäre entspannt, weil erfahrungsgemäß in den Wintermonaten weniger Kinder geboren würden.

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