Der Nachwuchs startet ins Berufsleben

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Segeberger Kliniken begrüßen die neuen Auszubildenden.

Bad Segeberg, den 18. August 2017 – 26 Auszubildende beginnen ihre berufliche Zukunft dieses Jahr in den Segeberger Kliniken. Um ihnen den Start in das Berufsleben zu erleichtern, führt das Unternehmen erstmalig eine Einführungswoche durch mit dem Ziel, den neuen Kolleginnen und Kollegen das notwendige Handwerkszeug mitzugeben und ihnen so den Start in die Ausbildung zu erleichtern. Begleitet von älteren Auszubildenden und Mitarbeitern erkunden die jungen Menschen in kleinen Gruppen über mehrere Tage das Unternehmen, schauen im VITALIA Seehotel vorbei, lernen ein Herzkatheterlabor kennen, begrüßen Patienten beim Rehasport und werfen einen Blick in die Aufnahmestation. „Mit den Einführungswochen investieren wir in unsere jungen Nachwuchskräfte mit dem Ziel, gleich zu Beginn ein Gefühl für Teamgeist und Zusammenarbeit zu erzeugen, aber auch wichtige Grundlagen für die Ausbildung zu vermitteln, wie z. B. Hygienefortbildung, Arbeitssicherheits-schulung oder Rechte und Pflichten in der Ausbildung sowie erste EDV-Kenntnisse“, erklärt Geschäftsführer Axel Post, der die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich und mit einem extra freundlichen Augenzwinkern begrüßte: „Jeder Azubi könnte später mal der eigene Vorgesetzte sein.
Darüber hinaus ist es für den späteren Ausbildungsverlauf wichtig, dass sich die Auszubildenden untereinander kennenlernen und ein berufsübergreifendes Netzwerk aufbauen: „Sollte jetzt ein Koch-Azubi in der Berufsschule Probleme mit Mathe haben, könnte er einen kaufmännischen Azubi um Hilfe bitten“, erläutert Stefanie Hahn, die für die Ausbildung verantwortlich ist. Dies würde auch zum wichtigen Team-Building beitragen.
Auch für den größten Arbeitgeber in Bad Segeberg wird es zunehmend anspruchsvoller, die gesamten Ausbildungsplätze in 14 verschiedenen Berufen mit qualfizierten Bewerbern zu besetzen. Laut Post liegt das auch daran, „dass junge Menschen sich vermehrt für ein Studium entscheiden und weniger für eine duale Ausbildung.“ Das „Onboarding“, wie es im Personalerjargon heißt, ist daher nur eine von vielen Maßnahmen beim Rekruiting von Nachwuchskräften. Dazu zählt noch vor Beginn der Ausbildung die Versendung des Mitarbeiternewsletters und ein Schnuppernachmittag zum ersten gemeinsamen Kennenlernen. „Wir konnten in diesem Jahr erfreulicherweise mehr Auszubildende gewinnen als in den letzten Jahren. In einigen Berufen sind aber noch Ausbildungsplätze frei“, sagt Hahn. Für Textilreiniger/in, Fachkraft im Gastgewerbe und Koch/Köchin werden noch Bewerbungen angenommen. Ausbildungsstart wäre bis zum 1. Oktober möglich.

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