Geburten bleiben stabil

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Mit 662 Babys schließt die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe das Jahr 2017 ab.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Segeberger Kliniken hält ihre Geburtenzahlen auch 2017 stabil. Bis Ende des Jahres hat Chefarzt Dr. Christian Rybakowski 662 geborene Babys gezählt. „Wir haben das Potenzial an Frauen, die ohne angeschlossene Kinderklinik entbinden können und wollen, weitgehend ausgeschöpft. Wir scheinen uns in den letzten Jahren auf diesen Wert eingependelt zu haben. Wachstum halte ich daher nur noch dann für möglich, wenn die Attraktivität der umliegenden Mitbewerber nachlassen sollte“, bewertet der Frauenarzt die Situation der Geburtskliniken in Eutin und Henstedt-Ulzburg, die durchaus in Bewegung ist. Seit letzter Woche ist bekannt, dass die Paracelsus Kliniken zahlungsunfähig sind. Davon ist auch die Geburtsklinik in Henstedt-Ulzburg betroffen. In Eutin muss intensiv in Sanierungsmaß-nahmen investiert werden. „Wir werden in den nächsten Monaten sehen, ob diese Ereignisse bie uns zu einer höheren Nachfrage an Entbindungsterminen führt."

Insgesamt blickt Rybakowski auf ein gutes Jahr der Segeberger Geburtshilfe. Alle aufgetretenen Notfälle, von denen es nur vereinzelte gab, konnten ohne Schaden für Mutter und Kind bewältigt werden. Als besonders spannend empfindet der Mediziner die Geburten der syrischen Neubürgerinnen. Die Frauen würden häufig – sicher auch verusacht durch die Sprachbarriere - mit einer ausgeprägten Natürlichkeit in die Geburten gehen. Das hätte die Arbeit des gesamten Teams häufig bereichert.

Die Segeberger Kliniken gingen 1990 aus dem Rehabilitationszentrum Bad Segeberg hervor und sind heute das größte private Klinikunternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Für jährlich über 20.000 Patienten bietet die Klinikengrupe ein medizinisch ganzheitliches Leistungsangebot bestehend aus Prävention, Akutmedizin und Rehabilitation. In Fachzentren, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren

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