Herz- und Gefäßzentrum als Ausbildungsstätte für „Spezielle Rhythmologie“ zertifiziert

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Das Herz- und Gefäßzentrum der Segeberger Kliniken unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Gert Richardt hat von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) die Anerkennung als Ausbildungsstätte für die Zusatzqualifikation „Spezielle Rhythmologie“ erhalten.

Die „Spezielle Rhythmologie“ ist ein Teilbereich der Kardiologie, dem die Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen zugeordnet ist. Zu diesem Bereich gehört die Invasive Elektrophysiologie zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen in einem besonders ausgestatteten Herzkatheterlabor und die Implantation von Herzrhythmusaggregaten wie Herzschrittmacher und Defibrillatoren.

Zur Erlangung dieser Zusatzqualifikation werden von der Fachgesellschaft besondere Anforderungen an die Ausbildungsstätte gestellt, die in den Segeberger Kliniken alle erfüllt werden.

„Ich freue mich, dass wir zukünftig junge Kollegen über die Facharztqualifikation hinaus auf dem Gebiet der Speziellen Rhythmologie ausbilden und zertifizieren dürfen“, sagt Dr. Martin Borlich, Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Ausbildungsleiter für den Bereich der Implantation von Herzrhythmusaggregaten. Die Ausbildung für den Bereich der Invasiven Elektrophysiologie im Rahmen der Zusatzqualifikation übernimmt der Leitende Oberarzt der Rhythmologie Dr. Leon Iden.

Als eines der größten Herzzentren und Akademischen Lehrkrankenhäuser in Norddeutschland erweitert die Klinik mit dieser Zusatzqualifikation sein Ausbildungs- und Leistungsspektrum. Ein fachlich hohes Niveau auf allen Gebieten der Kardiologie sichert die Qualität der Patientenversorgung und steigert die Attraktivität der Ausbildung junger ärztlicher Kollegen in den Segeberger Kliniken.



Die Segeberger Kliniken gingen 1990 aus dem Rehabilitationszentrum Bad Segeberg hervor und sind heute das größte private Klinikunternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Für jährlich über 40.000 Patienten bietet die Klinikengruppe ein medizinisch ganzheitliches Leistungsangebot bestehend aus Prävention, Akutmedizin und Rehabilitation. In Fachzentren, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren sind 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Klinik mit 1.000 Betten befindet sich in privater Trägerschaft und ist Eigentümer geführt.

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