Mehr Geburten in 2014

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Auf der Geburtsstation der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe wurden wieder mehr Babys geboren.

Mit 628 Neugeborenen verzeichnet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe einen Anstieg der neuen Erdenbürger gegenüber dem Vorjahr. „Wir arbeiten immer noch unter dem Effekt der Schließung der Geburtsstation in Bad Oldesloe, die uns eine Erhöhung um etwa jährlich 130 Geburten beschert. Die Zahlen pendeln sich aber spürbar bei über 600 Neugeborenen ein“, erklärt Chefarzt Dr. Christian Rybakowski.

In 2012 wurden 640 Kinder geboren, 2013 waren es 615. Die Geburtsstation bleibt damit ein wichtiger Bestandteil in der Versorgung der umliegenden Bevölkerung und bildet für viele Menschen den Erstkontakt mit der Klinik.

Insgesamt gab es in 2014 164 Kaiserschnitte, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um knapp 10 Prozent. „Wir beobachten, dass der Trend zu einem Wunsch-Kaiserschnitt abgenommen hat. In Einzelfällen wird er zwar nachgefragt, aber es überwiegt der Wunsch nach einer normalen und natürlichen Geburt“, schätzt Rybakowski die Entwicklung ein. Insgesamt wurden 312 Jungen und 316 Mädchen geboren, das schwerste Baby wog 4925 Gramm, das geringste Gewicht wurde mit 2035 Gramm gemessen. Darunter waren sieben Zwillingspaare. Die älteste Mutter war bei der Geburt 44 Jahre alt, die Jüngste 16 Jahre. Das Neujahrskind heißt Liselotte und kam mit 2750 Gramm und 49 Zentimeter um 03.26 Uhr auf die Welt.

Insgesamt ist Rybakowski mit den Zahlen zufrieden und rechnet für 2015 mit einer erneuten Steigerung. „Wir sind gegenüber Geburtskliniken, die ebenfalls ohne Kinderklinik auskommen müssen, stark aufgestellt und erleben hohen Zuspruch durch die Eltern, was unsere Arbeit und unser Angebot als babyfriendly hospital betrifft. Daher glaube ich, dass wir in Zukunft weitere Akzeptanz erhalten werden.“ Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Segeberger Kliniken ist eines von drei Häusern in Schleswig-Holstein, die dieses Qualitätssiegel tragen darf. Dabei steht der Schutz und die Förderung der Eltern-Kind-Bindung im Vordergrund. Die Kriterien beruhen auf internationalen Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO).  

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