PSP - eine seltene Erkrankung im Schatten von Parkinson

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12.000 Menschen sind an der seltenen PSP (Progressive supranukleäre Blickparese) in Deutschland erkrankt. Erste Selbsthilfegruppe für Schleswig-Holstein gründet sich in Bad Segeberg.

Bisher gab es in Schleswig-Holstein keine Selbsthilfegruppe für Progressive supranukleäre Blickparese PSP. Das soll sich ändern. Am 5. März findet in Bad Segeberg die Gründungsveranstaltung für die PSP-Selbsthilfegruppe Schleswig-Holstein statt. Da das Neurologische Zentrum der Segeberger Kliniken PSP-Patienten betreut, hat sich die Klinik auf Anfrage bereit erklärt, die Veranstaltung in Bad Segeberg durchzuführen. Chefarzt Prof. Björn Hauptmann wird ein Überblick über die seltene Erkrankung geben und Vertreter der Deutschen Gesellschaft für PSP werden vor Ort sein.

Presse und Interessierte sind herzlich eingeladen am:

 

5. März 2016, um 14.00 Uhr

Raum E 069

Hamdorfer Weg 3

                                                                          Neurologisches Zentrum

Die PSP gilt als schwer zu diagnostizieren, weil erste Symptome auf Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer hinweisen. Nach späteren Schluck-, Sprech- und Sehstörungen sowie plötzlichen Stürzen tritt eine Lähmung der willkürlichen Augenbewegung ein. Der Verlauf ist nach fünf bis sieben Jahren in der Regel tödlich. Grund ist ein Absterben von Nervenzellen in einem wichtigen Teil des Gehirns, der die Augenbewegung steuert. Bekannt ist die Erkrankung seit 1963. Nach den Ursachen wird weiter geforscht, Heilung ist bisher nicht in Sicht.

Mehr  Infos unter: https://www.youtube.com/channel/UC8n9XjPHUkL26C0iUIkexrw

 

Nicht vergessen: 29. Februar 2016, internationaler Tag der seltenen chronischen Erkrankungen!

 

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