Rudern gegen Krebs – Frauencrew der Segeberger Kliniken mit dabei

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Team um Dr. Inka Buttge, Leitende Oberärztin, setzt sich für die Förderung von Sport für Krebspatienten ein.

Wie könne sie die Lebensqualität von Krebspatientinnen über ihre Tätigkeit als Ärztin hinaus verbessern, hat sich Dr. Inka Buttge schon öfter gefragt. Und in einem sportlichen Ruderboot wollte sie, die direkt am Elbe-Lübeck Kanal wohnt, auch gern einmal Platz nehmen. Also konnte sie sich für die Idee, mit einer Frauencrew an der karitativen Aktion RUDERN GEGEN KREBS teilzunehmen, gleich begeistern. „In unserem Beruf geht es häufig um Erkrankungen, die das Leben der Patientinnen stark beeinträchtigen oder sogar frühzeitig beenden können. Zu unseren Aufgaben als Arzt gehört es dabei auch, Überbringer schlechter Nachrichten zu sein. Zugleich müssen wir aber umschalten und Perspektiven für die Patientinnen aufzeigen, wie es weitergehen kann“, sagt Dr. Inka Buttge, Leitende Oberärztin in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Allgemeinen Klinik. Die Begleitung der Patientinnen, sie nicht allein zu lassen, sieht Buttge dabei als eine wesentliche Aufgabe Ihres Berufes. „Wir haben das Gefühl, mit den Patientinnen im gleichen Boot zu sitzen. Daher fand ich es eine tolle Idee, mit einigen lieben Mitarbeitern an der Ruderregatta teilzunehmen.“

Schnell hatte sie eine Frauencrew für das vierer Boot zusammengestellt. Mit den Kolleginnen Dr. Christiane Rautmann, Kristina Weiß und Maja Fiebig wird sie am 17. September neben vielen Teams aus Patienten, Angehörigen, Therapeuten und Ärzten auf dem Elbe-Lübeck-Kanal als Team „Fledermaus“ antreten. Dabei macht es nichts, dass die vier Ruderdamen die eleganten Boote bisher nur aus der Ferne gesehen haben. Denn bei der Benefizregatta geht es keinesfalls um Schnelligkeit. Vielmehr wollen die Initiatoren Menschen aus allen Bereichen dazu motivieren, sich für das Thema Krebs stark zu machen. Dr. Inka Buttge und ihr Team sind jedenfalls dabei.

Das Startgeld und eine Spende haben die Damen aus eigener Tasche bezahlt. Die 400 € fließen dem Förderprojekt „Sport zum Leben“ zu, das Sporttherapien für Krebspatienten fördert.

Mehr Infos unter www.rudern-gegen-krebs.de

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