Segeberger Kliniken verringern Strahlenbelastung bei Röntgenuntersuchungen

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Durch neue Detektortechnik verbessert sich die Bildqualität bei verringerter Strahlendosis. Komplett digitales Auslesen der Röntgenaufnahmen.

In der Segeberger Kliniken Gruppe werden an den verschiedenen Klinikstandorten jährlich über 50.000 Röntgenaufnahmen durchgeführt. Bisher wurden die Röntgenaufnahmen auf Speicherfolienkassetten belichtet, die von einem Lesegerät für den Computer digital ausgelesen wurden. Bei der neuen Detektortechnik werden die Röntgenaufnahmen direkt nach der Anfertigung volldigital von der Röntgenanlage in das digitale Krankenhausarchiv gesendet und der jeweiligen Patientenakte unmittelbar zugeordnet, so dass der Arzt noch während der Diagnostik auf die Bilder zugreifen kann. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand - höhere Bildqualität bei einer verringerten Strahlendosis für den Patienten. Darüber hinaus müssen die Röntgenkassetten nicht mehr aufwendig transportiert werden und eine manuelle Bearbeitung durch Röntgenassistenten entfällt mit dem Ergebnis, dass sich damit der digitale workflow im Team der Röntgenabteilung weiter verbessert.

Grund für die verbesserte Bildschärfe bei reduzierter Strahlung sind hocheffiziente Cäsium-Jodid-Szintillatoren in den ca. 3kg schweren Detektoren. Dabei verbrauchen die Lithium-Ion Kondensatoren weniger Strom und müssen im Gegensatz zu herkömmlichen Akkus nicht ersetzt werden.

Die Investitionskosten für die Detektortechnik betragen 300.000 €. Durch Reduzierung der Wartungs- und Folgekosten ist zu erwarten, dass sich dieser Betrag in sechs Jahren amortisiert.

 

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