Sektion Gefäßchirurgie in der Klinik für Kardio- und Angiologie

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Veränderungen in der ärztlichen Leitung und strukturelle Weiterentwicklung im Herz- und Gefäßzentrum.

Im Herz- und Gefäßzentrum der Segeberger Kliniken kommt es zu einem strukturellen und personellen Wechsel im Bereich der Gefäßchirurgie. „Wir haben in den letzten Monaten festgestellt, dass wir die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Angiologie und der Gefäßchirurgie weiter verzahnen müssen. Wir glauben, dass wir das am besten erreichen, wenn wir die Gefäßchirurgie unter dem gemeinsamen Dach der Klinik für Kardiologie und Angiologie ansiedeln“, erklärt Chefarzt und Klinikleiter Prof. Dr. Gert Richardt.

Die neue Struktur ist mit der Einführung der Sektion der Gefäßchirurgie und einem Personalwechsel verbunden. Die Sektion oder auch Department wird ein medizinisch-fachlich abgegrenzter Bereich innerhalb der Klinik für Kardiologie und Angiologie sein. Die ärztliche Verantwortung als Sektionsleiter übernimmt Dr. Mohammed Abuazab. Der Facharzt für Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie kommt vom Regio Klinikum Elmshorn, wo er ebenfalls als Sektionsleiter tätig war. Der 39-Jährige hat an der Medizinischen Hochschule Hannover studiert und seine fachärztliche Ausbildung in Halle an der Saale absolviert. Er wird in enger Zusammenarbeit mit dem Angiologen und Leitenden Oberarzt Dr. Volker Geist kardiovaskulär erkrankte Patienten sowohl interventionell als auch chirurgisch behandeln. „Mit dem Ausbau der Gefäßchirurgie unter dem Dach der Klinik für Kardio- und Angiologie sollte es uns gelingen, das Herz- und Gefäßzentrum zu einem der kompetentesten Zentren in Schleswig-Holstein weiter auszubauen“, sagt Abuazab.

Der Mediziner wird außerdem verschiedene Prozeduren weiterentwickeln und neue Behandlungsverfahren einführen. Dazu gehört beispielsweise die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Behandlung komplexer Pathologien der gesamten Aorta, sowohl offen chirurgisch als auch endovaskulär. „Wir werden darüber hinaus verstärkt neue Techniken zur Behandlung von Durchblutungsstörungen etablieren - ein Gesundheitsproblem, das viele Menschen betrifft“, erklärt der Experte.

Ihm zur Seite steht der Oberarzt Ahmed Ahmed. Der gebürtige Ägypter kam nach seinem Examen nach Niedersachsen, wo er im Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen und in der Capio Elbe-Jeetzel Klinik in Dannenberg seine fachärztlichen Examina als Chirurg und Gefäßchirurg erlangt hat. Nach gefäßchirurgischen Stationen in Gelsenkirchen und Dortmund zog es den 37-Jährigen jetzt wieder in den Norden zurück.

 

Die Segeberger Kliniken gingen 1990 aus dem Rehabilitationszentrum Bad Segeberg hervor und sind heute das größte private Klinikunternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Für jährlich über 40.000 Patienten bietet die Klinikengrupe ein medizinisch ganzheitliches Leistungsangebot bestehend aus Prävention, Akutmedizin und Rehabilitation. In Fachzentren, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren sind 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Klinik mit 1.000 Betten befindet sich in privater Trägerschaft und ist Eigentümer geführt.

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