Trauergottesdienst für stillgeborene Kinder findet statt

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Die Pandemielage hat in diesem Jahr dazu geführt, dass die geplanten Trauergottesdienste für stillgeborene Kinder im März und November ausfallen mussten. Es ist aber der Wunsch vieler betroffener Eltern, eine Bestattung der stillgeborenen Kinder doch noch zeitnah in diesem Jahr stattfinden zu lassen.

Daher haben sich die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Segeberger Kliniken und Klinikpastorin Elke Koch dazu entschlossen, trotz gebotener Hygiene- und Abstandsregeln die Beisetzung durchzuführen. Diese findet statt am:

                                    Donnerstag, den 17. Dezember, um 14.00 Uhr

                                    St. Marienkirche, Bad Segeberg

„Aufgrund der weiterhin hohen Corona-Fallzahlen und den kürzlich verlängerten Hygienebestimmungen, wird eine Trauerfeier, wie sie bisher durchgeführt wurde, nicht möglich sein“, sagt Chefarzt Dr. Christian Rybakowski. Die feierliche Beisetzung für stillgeborene Kinder aus 2020 wird daher in einem kleineren Rahmen erfolgen. „Wir wollen den betroffenen Eltern so ermöglichen, einzeln oder in der Familie an unserem Gräberfeld auf dem Segeberger Friedhof zu trauern“, so Rybakowski.

Interessierte Teilnehmer werden gebeten, sich unter der Segeberger Telefonnummer 8011103 für die Trauerfeier anzumelden. Während der Zeremonie gelten die allgemeinen Hygienbedingungen, wie Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und Einhaltung der Abstandsregeln. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden registriert, um mögliche Infektionswege nachvollziehen zu können.

Rybakowski äußert die Hoffnung, „dass im nächsten Frühjahr die Trauerfeier in gewohntem Rahmen und wieder mit den Mitgliedern des geburtshilflichen Teams stattfinden kann.“

 

Die Segeberger Kliniken gingen 1990 aus dem Rehabilitationszentrum Bad Segeberg hervor und sind heute das größte private Klinikunternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Für jährlich über 40.000 Patienten bietet die Klinikengrupe ein medizinisch ganzheitliches Leistungsangebot bestehend aus Prävention, Akutmedizin und Rehabilitation. In Fachzentren, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren sind 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Klinik mit 1.000 Betten befindet sich in privater Trägerschaft und ist Eigentümer geführt.

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