Wenn das Herz aus dem Rhythmus gerät

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Experten der Segeberger Kliniken behandeln komplexe Herzrhythmusstörungen

 

Die Verödungsbehandlung von Herzrhythmusstörungen aus der Herzkammer ist besonders komplex und erfordert viel Erfahrung und Expertise. Als Königsdisziplin gilt hierbei die sogenannte epikardiale Ablation, die einen Zugang in den Herzbeutel erfodert, um Stellen an der Außenseite der Herzwand zu erreichen, die von innen nicht zugänglich sind.

Am Herz- und Gefäßzentrum der Segeberger Kliniken werden diese Prozeduren regelhaft durchgeführt: „Durch das bewährte Zusammenspiel mit der Kardioanästhesie und einem herzchirurgischen Team, das sich im Hintergrund bereithält, um bei Schwierigkeiten helfen zu können, können wir den Patienten bei diesen komplexen Eingriffen die maximale Sicherheit bieten. Das Team der Radiologie unterstützt mit hervorragenden Bildern zur Prozedurvorbereitung.“, so Leon Iden, Leitender Oberarzt der Rhythmologie.

Norbert Hoffmann hat sich in Bad Segeberg einem solchen Eingriff unterzogen. Eigentlich ging es ihm gut, aber immer wieder wurde ihm schwindelig und sein Defibrillator löste einen Elektroschock aus. „Ich lebte in der ständigen Angst vor einem erneuten Anfall. Der Schock war jedes Mal schmerzhaft und ich wusste nie, wann der nächste kommt.“, so der 62-Jährige.
Zwei konventionelle Ablationen von innerhalb des Herzens hatten keinen dauerhaften Erfolg gebracht. Auch in diesem Fall konnte der epikardiale Eingriff komplikationslos und mit Erfolg für den Patienten abgeschlossen werden. „Der Ursprung der Rhythmusstörung war eindeutig außen am Herz lokalisiert – der schwierige Eingriff hat sich also gelohnt. Die Rhythmusstörung war vorher extrem leicht auszulösen. Nach der Verödung konnte trotz aller Versuche keinerlei Rhythmusstörung mehr hervorgerufen werden – das bestmögliche Prozedurergebnis.“, berichtet Leon Iden, der den Eingriff selbst durchgeführt hat.

 

Die Segeberger Kliniken gingen 1990 aus dem Rehabilitationszentrum Bad Segeberg hervor und sind heute das größte private Klinikunternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Für jährlich über 40.000 Patienten bietet die Klinikengruppe ein medizinisch ganzheitliches Leistungsangebot bestehend aus Prävention, Akutmedizin und Rehabilitation. In Fachzentren, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren sind 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Klinik mit 1.000 Betten befindet sich in privater Trägerschaft und ist Eigentümer geführt.

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