Allgemeine KlinikRadiologie und Neuroradiologie

Bilder sagen mehr als Worte

Die bildgebende Diagnostik der Klinik für Radiologie unterstützt die Fachkliniken der Segeberger Kliniken Gruppe bei der Behandlung ihrer Patienten.

Wir über uns

Die Ärzte unserer Klinik für Radiologie und Neuroradiologie spüren mithilfe eines umfangreichen Spektrums an bildgebenden Verfahren frühzeitig Krankheitsherde oder krankhafte Veränderungen auf und interpretieren sie anschließend für die zuweisenden Klinikkollegen. Den Leistungsschwerpunkt stellen die modernen Anwendungen der Computer- und Magnetresonanztomographie (CT und MRT) dar. Die Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie stellt darüber hinaus einen wichtigen Stützpfeiler der Klinik in der Behandlung unserer Patienten dar. Mittels winziger Zugangswege in die Blutgefäße, Lymphgefäße, Gallenwege oder direkt in erkrankte Organe, kann ein breites Portfolio an Therapiepfaden angeboten werden. Alle Eingriffe erfolgen hierbei unter Live-Bildgebung, welches die Sicherheit der Prozeduren gewährleistet.

LeistungsspektrumSeit 2010 vollständig digitalisiert

Mit dem Einsatz modernster Geräte der neuesten Generation werden folgende bildgebende Verfahren durchgeführt:

  • Ganzkörper-Kernspintomographie (MRT)
  • Ganzkörper-Computertomographie (CT)
  • Mammographie
  • Konventionelle Röntgendiagnostik
  • Durchleuchtung
  • RIS/PACS
  • Angiographie
  • Ultraschall
  • Farbkodierte Duplexsonographie

Modernste Diagnostik

Die Klinik für Radiologie und Neuroradiologie der Segeberger Kliniken ist mit hochmodernen Geräten der neuesten Generation ausgestattet. Das Erstellen digitaler Röntgenbilder vermindert die Strahlenbelastung für Patienten erheblich. Die Aufnahmen stehen den behandelnden Ärzten an hochauflösenden PACS -Monitoren als Sofortbild unmittelbar nach der Anfertigung rund um die Uhr zur Verfügung – die Therapie kann umgehend beginnen.

Die Mehr-Zeilen-Computertomographie vermag Organsysteme in hervorragender Qualität 3-dimensional darzustellen. Das ermöglicht zum Beispiel eine außerordentlich verbesserte Behandlungsplanung von komplexen Knochenbrüchen.

Die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie vermag Organe und Gefäßsystem ohne Röntgenstrahlen abzubilden. Die Gefäßdarstellung mit Magnetresonanz – die MR-Angiographie – macht lebensbedrohliche Gefäßveränderungen als Folge der Zuckererkrankung oder des Bluthochdrucks sichtbar. Damit kann der zeitige Beginn gezielter Behandlungsmaßnahmen Spätfolgen vorbeugen, wie zum Beispiel Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen der Beine.

Geräte und Verfahren

Computertomographie

In unserer Klinik für Radiologie führen wir alle gängigen CT-Untersuchungen an allen drei Standorten unserer Klinikengruppe durch. Den Patienten bleiben damit lange Transportwege erspart. Im Herzzentrum werden die Patienten mit einem 2x128-Zeilen-CT untersucht. In der Allgemeinen Klinik führen wir unsere Diagnostik mit einem 64-Zeilen-CT durch, im Neurologischen Zentrum steht uns ein 16-Zeilen-CT zur Verfügung. Alle Geräte sind von Siemens aus der Reihe Somatom Definition. Die großen CT ermöglichen mit 40 Röntgenbilder pro Sekunde die komplette Untersuchung eines schwerverletzten Patienten innerhalb von nur 90 Sekunden. Dabei ist die auftretende Strahlung um 90 Prozent reduziert und die Aufnahmezeit wesentlich verkürzt. Im Bereich der Herz-Diagnostik werden damit Untersuchungen ohne Katheter möglich, bei Schlaganfallpatienten können Hirnareale mit gestörter Durchblutung sofort diagnostiziert werden. 

Eine CT–Untersuchung wird insbesondere da eingesetzt, wo Erkrankungen am Körper zu Veränderungen der körperlichen Struktur führen. Sehr sicher können Knochenbrüche, Blutungen, Blutergüsse, Schwellungen (z.B. von Lymphknoten) und auch Entzündungen diagnostiziert werden. Dazu kommt eine deutlich geringere, weil individuellen Erfordernissen angepasste Strahlenbelastung. 

Magnetresonanztomographie

Anstelle von Röntgenstrahlen oder radioaktiven Stoffen werden bei diesem Verfahren Radiowellen in einem starken Magnetfeld verwendet. Empfindliche Spulen fangen das entstehende Echosignal auf. Ein Computer rechnet die Signale in Bilder um. Daraus erhalten wir Informationen, die mit keiner anderen Methode zu gewinnen sind. Die schmerzlose Untersuchung wird in einem speziellen Raum durchgeführt.
Mit dem Magnetresonanztomographen Siemens Espree 1,5 Tesla können wir alle Körperregionen untersuchen. Speziell bieten wir die Kernspintomographie der Mamma (Brust), Ganzkörperuntersuchungen (whole body), MR-Angiographien (auch Ganzkörperangiographien), sowie in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Kardiologen unseres Klinikums die Untersuchung des Herzens an.

Angiographie

Mit dem Philips Allura mit Flachdetektortechnologie führen wir pro Jahr neben der Erstellung von Röntgenaufnahmen und Querschnittsbildern des Körpers auch mehrere hundert Eingriffe am Gefäßsystem unserer Patienten durch. Hierzu zählt das Aufdehnen eingeengter Arterien, die Implantierung von Gefäßprothesen (Stent) von der Halsschlagader bis hin zu Unterschenkelarterien. Das Wiedereröffnen verschlossener Blutgefäße im ganzen Körper gehört ebenso dazu, wie die Ableitung von aufgestauter Gallenflüssigkeit aus der Leber.

Sonographie

Auch Ultraschall genannt, mit dem Siemens Sonoline ist eine spezielle Untersuchung, bei der Ultraschallwellen das Innere des Körpers abbilden.
Diese Methode ist besonders geeignet zur Darstellung von Weichteilgeweben der Bauchorgane, wie zum Beispiel der Leber, aber auch zur Darstellung des Blutflusses (Dopplersonographie).

Mammographie

Für diese Untersuchung steht uns mit dem GE Senographe Essential ein hochmodernes Mammographiegerät zur Verfügung. Dieses Röntgengerät ist an die speziellen Anforderungen an die Aufnahmen der Brustdrüse angepasst. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit der Gynäkologischen Klinik sowie der weiteren bildgebenden Verfahren, die uns zur Verfügung stehen, also der Sonographie und der Magnetresonanztomographie, erfüllen wir hohe Standards in der diagnostischen Abklärung der Brustdrüse.

Digitales Röntgen

Die digitale Röntgenuntersuchung mit dem Multix Top von Siemens wird bei Diagnosen von krankhaften Veränderungen an der Lunge, des Bauchraumes und bei der Bestimmung von Herzgröße und Herzform sowie bei Erkrankungen des Skelettsystems eingesetzt. Die betroffene Körperregion wird meist aus mehreren Richtungen geröntgt. Durch diese Untersuchung in mehreren Projektionsebenen werden sich Strukturen, die sich gegenseitig überlagern, besser dargestellt und können so gut beurteilt werden. Eine spezielle Form der digitalen Röntgenuntersuchung ist die Durchleuchtung, bei der verschiedene Bewegungsvorgänge im Körper direkt auf einem Bildschirm betrachtet werden können.

Ein Vorteil des digitalen Bildes ist, dass es via Datenübertragung schnell an anderen Standorten im Segeberger Klinikum verfügbar ist. In der interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen wird die Abklärung der Diagnosen dadurch wesentlich verbessert. Die elektronische Speicherung des Bildes ermöglicht jederzeit eine Nachbearbeitung der Aufnahme, um so die Treffsicherheit der Diagnose zu erhöhen.

TeamDas Team der Radiologie

Damit Sie wissen, mit wem Sie es während Ihres Aufenthalts bei uns zu tun haben, stellen wir Ihnen unsere Ärzte gerne vor.

Chefarzt Radiologie
Florian Unterharnscheidt ab 1.12.
Sekretariat Radiologie
Petra Apel-Hübner
Chefarztsekretärin
Leitender Oberarzt
Björn Becker
Facharzt für Radiologie
Leitender Oberarzt
Dr. med. Hendryk Vieweg
Facharzt für Radiologie
Schwerpunkt Interventionelle Radiologie
Oberärztin
Dipl. Ing. Esther Naujoks
Fachärztin für Radiologie
Schwerpunkt Neuroradiologie
Oberärztin
Lea Havers
Fachärztin für Radiologie
Oberärztin
Dr. med. Katharina Reisberger
Fachärztin für Radiologie