Über unsUnternehmensgruppe

Erfahrung seit 1974

Die Segeberger Kliniken Gruppe ist das größte familiengeführte, private Klinikunternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein und Arbeitgeber für ca. 2.000 Mitarbeitende.

Wer wir sind

Wir bieten für Patienten ein medizinisch ganzheitliches Leistungsangebot an, bestehend aus Akutmedizin, Prävention und Rehabilitation. Darüber hinaus sind wir akademisches Lehrkrankenhaus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Universitäten Hamburg und Lübeck.

Ganzheitliche Medizin

Das Unternehmen mit mehreren Kliniken, medizinischen Zentren, Hotel und Rehabilitationseinrichtungen blickt auf eine Unternehmensgeschichte zurück, die in den 70er-Jahren beginnt. Als Rehabilitationsklinik 1974 gestartet, übernimmt die Klinik in den nächsten Jahren sehr schnell Aufgaben in der Akutmedizin und wird in den Bettenplan des Landes integriert. Neben kardiologischen Patienten werden anfangs Patienten mit neurologischen und psychosomatischen Erkrankungen in der Rehabilitation behandelt. Mit dem Kauf der Allgemeinen Klinik 2003 und der Übernahme der Fachkliniken für Chirurgie und Innere Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Radiologie und Anästhesie, wächst das Unternehmen im Akutbereich sehr stark.

Ausgewiesene Expertise in Fachkliniken

Das Herz- und Gefäßzentrum der Segeberger Kliniken ist das größte seiner Art in  Norddeutschland. Allein über 10.000 Herzkatheter Eingriffe und Stentimplantationen werden jährlich an fünf Herzkathetermessplätzen neben herzchirurgischen Eingriffen durchgeführt – Hochleistungsmedizin nach neuesten medizinischen Forschungsergebnissen.

Das Neurologische Zentrum ist eine der größten rehabilitativen Einrichtungen in Deutschland. Es verfügt zusätzlich über Akutmedizin mit einer Stroke Unit und behandelt die Schwerpunkte Multiple Sklerose, Parkinson und Schlaganfall. Die Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie verfügt über Plätze in der Akutversorgung und betreut ebenfalls psychosomatische Rehabilitanden in einem Klinikgebäude direkt am Großen Segeberger See.

Fachübergreifende Medizin

Unsere Teams, bestehend aus Ärzten, Pflegern und Therapeuten, arbeiten fachübergreifend zusammen und behandeln die Patienten nach dem Prinzip einer ganzheitlichen Medizin. Das Versorgungskonzept der Segeberger Kliniken lässt unseren Patienten den größten Benefit für ihre Gesundheit zukommen. Der interdisziplinäre Austausch untereinander ist Grundprinzip unseres medizinischen Handelns. 

Einen präventiven Ansatz verfolgen die Segeberger Kliniken mit der Einrichtung des VITALIA Gesundheitszentrums. Hier können Privatpersonen an modernen Trainingsgeräten und in Fitnesskursen etwas für ihre Gesundheit tun.

Möglichkeiten zur Meldung von Verstößen

Hinweisgebersystem

Die Einhaltung von Gesetzen, Regeln und internen Vorgaben hat in der Segeberger Kliniken Gruppe hohe Priorität, deren Einhaltung ist Voraussetzung, um Schaden von unseren Patienten, Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und unserem Unternehmen abzuwenden. Daher muss Fehlverhalten frühzeitig erkannt, aufgearbeitet und abgestellt werden. Dafür bedarf es der Aufmerksamkeit aller sowie Ihrer Bereitschaft, bei konkreten Anhaltspunkten auf mögliche Regelverstöße hinzuweisen.

Mit dem Hinweisgebersystem schafft die Segeberger Kliniken Gruppe eine sichere und geschützte Umgebung, die die Möglichkeit bietet, Hinweise, die vermuten lassen, dass gegen Gesetze oder Richtlinien verstoßen wird, zu melden.

Wir möchten mögliche Hinweisgeber ausdrücklich zur Meldung von Pflichtverletzungen ermutigen. Wir tragen dafür Sorge, dass jedem Hinweis nachgegangen wird, selbst wenn sich eine Meldung im Nachhinein als unbegründet herausstellen sollte. Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass sowohl eine bewusste Falschmeldung von Hinweisen als auch Handlungen, die sich gegen Beschäftigte richten, die einen möglichen Verstoß in gutem Glauben gemeldet haben, rechtlich verfolgt werden.
 

Meldeverfahren:

Die mitgeteilten Informationen werden vertraulich behandelt. Hinweise können auch anonym gemeldet werden. Zum Schutz der Hinweisgeber kann dann nicht nachvollzogen werden, von wem und von wo eine Meldung abgegeben worden ist. Bitte beachten Sie jedoch, dass bei anonymen Meldungen, keine Rückmeldung bzgl. der Bearbeitung erfolgen kann.

Um die Meldung möglichst konkret prüfen und untersuchen zu können, ist es hilfreich, bei potentiellen Verstößen oder Fehlverhalten, diese möglichst konkret zu formulieren. Eine Orientierung hierfür bieten die W-Fragen:

  • Wer?
  • Was?
  • Wann?
  • Wie?
  • Wo?

Meldewege für hinweisgebende Personen

Um einen Hinweis abzugeben, stehen die nachfolgenden Meldewege offen:

Daneben besteht die Möglichkeit, Hinweise auf mögliche Verstöße an das Bundesamt für Justiz als externe Meldestelle zu richten.

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (kurz: Lieferkettengesetz)

Grundsatzerklärung zum Lieferkettensorgfaltsgesetz

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen erkennen wir die Bedeutung der Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in unserer globalen Lieferkette an. Für uns bedeutet Nachhaltigkeit unternehmerischen Erfolg mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung in Einklang zu bringen. Dieses Ziel erreichen wir durch innovative und digitale Prozesse, Transparenz und hohe Flexibilität.

Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Einhaltung der Menschenrechte, der Förderung der sozialen Gerechtigkeit und dem Schutz der Umwelt in unserer gesamten Lieferkette bewusst und bekennen uns ausdrücklich zu den im Jahr 2011 verabschiedeten UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen (UNGP). Wir haben in unserem Geschäftsbereich das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz vollumfänglich umgesetzt und auch unsere Lieferanten entsprechend verpflichtet. Die in dieser Grundsatzerklärung dargelegte Menschenrechtsstrategie wurde in allen relevanten Geschäftsabläufen unseres Unternehmens umgesetzt.

Der Code of Conduct unseres Unternehmens wurde ebenfalls an unsere Menschrechtsstrategie angepasst. Gleiches gilt für Richtlinien und Arbeitsanweisungen in den relevanten Bereichen. So wurde zum Beispiel eine Richtlinie für die Auswahl von Lieferanten, die Vertragsgestaltung mit Lieferanten und die Überwachung der Sorgfaltspflichten bei den Lieferanten verfasst. Die Geschäftsführung der Segeberger Kliniken Gruppe ist für die Umsetzung und Einhaltung der „Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte“ verantwortlich. Zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt haben wir ein angemessenes und wirksames Risikomanagement eingeführt und die folgenden Maßnahmen umgesetzt:

Menschenrechtsbeauftragte(r)

Der/die Menschenrechtsbeauftragte(r) wurde am 01.12.2023 ernannt. Zu den Aufgaben des/der Menschenrechtsbeauftragten gehört u.a. die Überwachung des Risikomanagements im Sinne des LkSG.

Beschwerdeverfahren

Wir haben ein Beschwerdemanagement eingerichtet, welches alle Geschäftspartner, Lieferanten aus der gesamten Lieferkette sowie andere externe Personen kontaktieren kann. Die Beschwerden können an die folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: menschenrechtsbeauftragter@segebergerkliniken.de oder telefonisch unter der Telefonnummer 04551 802 9588 gemeldet werden. Die Telefonnummer ist während der üblichen Bürozeiten erreichbar.

Auf diese Weise können zum Beispiel Verstöße gegen Menschenrechte, Vorschriften des Arbeitsschutzes, Verbot von gewerkschaftlicher Tätigkeit, Ungleichbehandlungen, Vorenthalten eines angemessenen Lohnes, die Herbeiführung von Umweltschäden, potenziell illegale Handlungen, unethische Praktiken und weitere Verstöße gegen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz barrierefrei gemeldet werden.

Bearbeitet werden diese E-Mails von unserem/unserer Menschenrechtsbeauftragten, der/die sie nach Prüfung anonymisiert an die Geschäftsführung weiterleitet. Gehen bei uns begründete Beschwerden ein, die einen Lieferanten aus unserer Lieferkette betreffen, erklärt sich der betroffene Lieferant bereit, gemeinsam mit uns einen Maßnahmenplan mit verbindlichen Terminen auszuarbeiten, der zur Beendigung der begründeten Beschwerde führen muss.

Ablauf der Risikoanalyse 

Die Risikoanalyse wird einmal jährlich erstellt und die Ergebnisse der Geschäftsführung im „Bericht zum Risikomanagement nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“ vorgelegt. Unabhängig hiervon werden detaillierte Berichte bei dem Eintreten von Störfällen oder entsprechenden Meldungen aus dem Beschwerdeverfahren ad hoc erstellt und unverzüglich der Geschäftsführung vorgelegt.

Die identifizierten Risiken werden priorisiert und durch geeignete Präventionsmaßnahmen, die das gesamte Unternehmen sowie unsere direkten Zulieferer umfassen, entweder behoben oder minimiert. Bestehen unmittelbare Gefahren für Mensch und Umwelt in der direkten Lieferkette, werden diese unverzüglich durch geeignete Maßnahmen behoben. Gemeinsam mit dem betroffenen Zulieferer wird bei schwerwiegenden und unmittelbaren Gefahren für Mensch und Umwelt ein Maßnahmen- und Terminplan zur Reduzierung und Beseitigung des Verstoßes ausgearbeitet und die Umsetzung von uns überwacht. 

Präventionsmaßnahmen bei unmittelbaren Lieferanten

Die Präventionsmaßnahmen betreffen unmittelbare Lieferanten, mit denen bereits ein Lieferverhältnis besteht, aber auch solche, die sich noch in einem Auswahlverfahren befinden.

Alle Lieferanten erhalten einen detaillierten Fragebogen zu dem Stand der Umsetzung der Präventionsmaßnahmen und eventuell vorhandener einschlägiger Zertifizierungen in ihrem eigenen Geschäftsbereich und bei ihren direkten Lieferanten. Dort werden gezielt Fragen zur Bestimmung des Risikopotentials des jeweiligen Lieferanten gestellt. Werden bei einem Lieferanten größere Risiken festgestellt, werden Audits Vor-Ort durchgeführt. Bei Verstößen, die nicht zeitnah abgestellt werden können, wird gemeinsam mit dem Lieferanten ein Maßnahmen- und Zeitplan zur Beendigung oder Minimierung des Verstoßes erstellt. Setzt der Lieferant die erarbeiteten Maßnahmenpläne nicht um oder wird das definierte Ziel nicht erreicht, behalten wir uns vor als ultima ratio die Geschäftsbeziehungen mit diesem Lieferanten zu beenden.

Code of Conduct

In unserem Code of Conduct  haben wir unsere Erwartungen an unsere Mitarbeitenden und unsere Lieferanten beschrieben. Die Inhalte unseres Code of Conduct  schulen wir in unserem Unternehmen regelmäßig. Jeder direkte Lieferant erhält unseren Code of Conduct  zur Kenntnis, mit der Aufforderung die Einhaltung der darin genannten Werte zu bestätigen.

Bericht über die Umsetzung der Sorgfaltspflichten

Der „Bericht über die Umsetzung der Sorgfaltspflichten“ wird einmal jährlich erstellt. In diesem Bericht werden die festgestellten Risiken, die eingeleiteten Maßnahmen, die Wirksamkeit der Maßnahmen und eine Bewertung der Maßnahmen dargelegt. Dieser Bericht wird für mindestens 7 Jahre auf der Webseite unseres Unternehmens veröffentlicht und bis zum 31.4. des Folgejahres an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gesendet. Alle beschriebenen Maßnahmen werden einmal jährlich sowie anlassbezogen auf ihre Wirksamkeit geprüft und kontinuierlich verbessert.

Postfach:
Meldetstelle Menschenrechtsbeauftragter
Klosterkamp 1a
23795 Bad Segeberg