Die Allgemeine Klinik in Bad Segeberg ist offiziell als lokales Traumazentrum zertifiziert worden. Damit erfüllt die Klinik höchste fachliche und organisatorische Anforderungen für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit schweren und mehrfachen Verletzungen. Die Zertifizierung bestätigt die hohe Qualität der unfallchirurgischen, notfallmedizinischen und interdisziplinären Zusammenarbeit am Standort.
Die Zertifizierung erfolgte durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) im Rahmen des bundesweit etablierten TraumaNetzwerks DGU®. Grundlage ist ein umfangreicher Prüfprozess, bei dem unter anderem personelle Qualifikationen, technische Ausstattung, standardisierte Behandlungsabläufe sowie die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachdisziplinen bewertet werden.
„Die Zertifizierung als Traumazentrum ist ein bedeutende Auszeichnung für die Segeberger Kliniken und ein starkes Signal für die Region“, betont Herr Dr. med. Christopher Wenck, Klinikdirektor der Allgemeinen Klinik in Bad Segeberg und Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Sie zeigt, dass wir auch in zeitkritischen und hochkomplexen Notfallsituationen optimal aufgestellt sind – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.“
Ein Traumazentrum gewährleistet, dass schwerverletzte Patientinnen und Patienten nach aktuellen medizinischen Standards versorgt werden. Dazu gehören eine sofort verfügbare Notfallaufnahme, spezialisierte Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen, moderne Diagnostik sowie klar definierte Abläufe vom Eintreffen des Rettungsdienstes bis zur weiterführenden Behandlung.
„Gerade bei schweren Verletzungen entscheidet jede Minute“, erklärt Herr Dr. med. Philipp Inden, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie an den Segeberger Kliniken. „Die Zertifizierung bestätigt, dass alle Prozesse bei uns exakt aufeinander abgestimmt sind, von der Erstdiagnostik über operative Eingriffe bis hin zur intensivmedizinischen Versorgung.“
Für die Patientinnen und Patienten bedeutet die Auszeichnung ein deutliches Plus an Sicherheit. Sie können sich darauf verlassen, dass im Notfall ein eingespieltes Team mit hoher Expertise und modernster Ausstattung bereitsteht.
„Das Traumazentrum steht für geprüfte Qualität und transparente Strukturen“, ergänzt Herr Kai Lippmann, Bereichsleiter Qualitäts- und klinisches Risikomanagement. „Die regelmäßigen Audits sorgen dafür, dass wir unsere Abläufe kontinuierlich überprüfen und weiterentwickeln, zum direkten Nutzen der Patienten.“
Ein zentraler Bestandteil der Zertifizierung ist zudem die enge Vernetzung mit dem Rettungsdienst sowie anderen Kliniken im TraumaNetzwerk. Dadurch ist sichergestellt, dass Verletzte je nach Schweregrad schnell in die jeweils geeignete Versorgungsebene gelangen.
„Für die Beteiligten bedeutet das klare Zuständigkeiten, regelmäßige Schulungen und eine hochprofessionelle Zusammenarbeit im Team“, sagt Frau Kristin Leonhard, Chefärztin der Zentralen Notaufnahme (ZNA). „Gerade in Ausnahmesituationen gibt diese Struktur allen Beteiligten Sicherheit, und das spüren auch die Patientinnen und Patienten.“
Mit der Zertifizierung als Traumazentrum unterstreicht die Allgemeine Klinik in Bad Segeberg ihren Anspruch, eine leistungsfähige und moderne Notfallversorgung für die Region sicherzustellen und weiter auszubauen.
Bildunterschrift v.l.: Oliver Kagerer (Pflegedirektor), Dr. med. Anja Schulz (Leitende Oberärztin Anästhesie), Dr. med. Christopher Wenck (Klinikdirektor und Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie), Dr. med. Philipp Inden (Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie), Kristin Leonhard (Chefärztin Zentrale Notaufnahme), Annkathrin Klingberg (Referentin Qualitätsmanagement)